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Freundschaftsbändchen, Borten oder Gürtel…

mit der uralten Hand­werks­tech­nik des Brett­chen­we­bens könnt ihr mit etwas Geschick tolle Bänd­chen sel­ber her­stel­len ! Hier zei­gen wir Euch , wie es geht. Wer sich die Tech­nik von Pro­fis zei­gen las­sen möch­ten, kann auch an einem Work­shop im →Steins­burg­mu­seum oder im →Museum für Ur- und Früh­ge­schichte teilnehmen !

Schritt 1 : Zum Brett­chen­we­ben braucht Ihr : Baum­woll­garn ; feste, nicht zu dicke Pappe ; Schere ; Linael ; Blei­stift ; Locher

Schritt 2 : Zuerst zeich­net Ihr die „Brett­chen“ auf die Pappe, 6 Stück 5 x 5 cm große Qua­drate und schnei­det sie aus.

Schritt 3 : Anschlies­send wer­den die Brett­chen an den Ecken gelocht.

Schritt 4 : Nun an jede Ecke des Brett­chens eine Run­dung schneiden.

Schritt 5 : Jetzt braucht Ihr noch das „Schiff­chen“ für den „Schuß­fa­den“. Schnei­det dafür ein Recht­eck etwa 6 auf 3 cm groß aus der Pappe und ver­seht es an jedem Ende mit einer Kerbe.

Schritt 6 : Das Schiff­chen bewi­ckelt Ihr mit dem Baum­woll­garn, Farbe nach Eurer Wahl.

Schritt 7 : Für die „Kett­fä­den“ müsst Ihr von der Wolle für jedes Brett­chen vier 60 cm lange Fäden zurecht schnei­den, also ins­ge­samt 24 Fäden. Je nach Wahl der Far­ben ent­ste­hen ver­schie­dene Muster. 

Schritt 8 : Es hilft, wenn Ihr die Fäden sor­tiert nach Far­ben zum Brett­chen legt, so ent­steht kein Knotenwirrwarr.

Schritt 9 : So könnt Ihr jetzt jeweils einen Kett­fa­den durch die Löcher des Brett­chens fädeln. Ach­tung : immer aus der glei­chen Rich­tung, z.B. von hin­ten nach vorn.

Schritt 10 : Ver­kno­tet die durch­ge­fä­del­ten Fäden mit­ein­an­der und wie­der­holt das Ganze für alle 6 Brettchen.

Schritt 11 : Jetzt wer­den die Brett­chen auf­ein­an­der gesta­pelt. Wich­tig : Immer abwech­selnd, ein­mal ist die Faden­rich­tung von vorn nach hin­ten, beim nächs­ten von hin­ten nach vorn !

Schritt 12 : Anschlie­ßend wer­den die alle Kett­fä­den­bün­del mit Hilfe eines Bind­fa­dens zusammengebunden.

Schritt 13 : Nun beginnt Das Weben ! Hängt das Bün­del an einem Tür- oder Fens­tergriff oder ähn­li­chem ein oder sucht Euch einen Part­ner, der es fest hält. Wich­tig ist, daß es stramm gehal­ten wer­den kann.

Schritt 14 : Hal­tet jetzt das untere Ende der Fäden stramm vor Eurem Kör­per mit der einen Hand fest, die Brett­chen müs­sen senk­recht neben­ein­an­der ste­hen. So ent­steht vor Eurer Hand das „Web­fach“, wo Ihr nun das Schiff­chen durchschiebt.

Schritt 15 : Den Schuss­fa­den mit dem Fin­ger festdrücken.

Schritt 16 : Nun dreht die Brett­chen gleich­zei­tig eine Vier­tel­dre­hung nach vorn. So ent­steht ein neues Web­fach, wo Ihr nun wie gehabt das Schiff­chen durch­schiebt und den Schuß­fa­den andrückt.

Schritt 17 : Den Vor­gang fort­lau­fend wie­der­ho­len. Wenn die Kett­fä­den ober­halb der Brett­chen stark ver­dreht sind, wech­selt Ihr die Dreh­rich­tung für die Brett­chen und webt Euer Bänd­chen zu Ende.

Schritt 18 : Nehmt dann das Bänd­chen von der Hal­te­rung und schnei­det das Bün­del auf.

Schritt 19 : Nun könnt Ihr die Brett­chen abzie­hen und die Kett­fä­den am Anfang und Ende der Webung mit einem Faden fest zusammenbinden.

Schritt 20 : Ihr könnt jetzt je nach Ver­wen­dung die über­hän­gen­den Fäden noch kür­zer zurecht schnei­den oder mit Per­len ver­zie­ren oder als Arm­band zusammenbinden. 

Schön, dass Ihr es geschafft habt ! Wir wün­schen Euch viel Spaß mit dem Bänd­chen und beim wei­te­ren Aus­pro­bie­ren. Übri­gens : Wenn man unter­schied­li­che Far­ben auf einem Brett­chen ver­wen­det, kann man ganz unter­schied­li­che Mus­ter erzeu­gen. Und wenn Ihr keine Lust habt, alleine zu weben, könnt Ihr gerne zu einem Work­shop in unsere Museen nach Wei­mar oder nach Röm­hild kommen ! 

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