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Lust auf ein Abenteuer ?

Dann folge unse­rem Muse­ums­tech­ni­ker auf sei­ner Suche nach Feuerstein.

Viel Spaß !

Mes­ser, Speer- oder Pfeil­spit­zen, Boh­rer, Scha­ber und vie­les mehr, konnte man in der Stein­zeit aus die­sem Mate­rial her­stel­len – Feuerstein.

Um einen Feu­er­stein zu fin­den, musst du nicht an die Ost­see fah­ren, auch in Thü­rin­gen kann man fün­dig werden.

Die gewal­ti­gen Glet­scher der Eis­zeit trans­por­tier­ten große Stein­blö­cke und auch Feu­er­steine. Nach­dem das Eis schmolz, blieb ein bun­ter Strauß an Gestei­nen liegen.

Mit­un­ter erkennt man die leuch­tend weiße Patina (den Über­zug) des Feu­er­steins auf den ers­ten Blick. Sie ent­steht z.B. bei Lage­rung im Sand oder in feuch­ten Kalksteinböden.

Wo man Feu­er­steine in Thü­rin­gen fin­den kann, erfährt man auch in unse­rem Museum.

Die süd­li­che Grenze des Such­ge­bie­tes bil­det die soge­nannte Feu­er­stein­li­nie. Diese bezeich­net die größte Aus­deh­nung des Eises wäh­rend der Els­ter-Kalt­zeit, vor etwa 400.000 Jahren.

Wenn man Werk­zeuge her­stel­len möchte, ist es wich­tig, dass der Feu­er­stein nicht zu lang in der pral­len Sonne lag. Dies trock­net ihn aus und ver­ur­sacht kleinste Risse im Stein.

Wer erfolg­reich gesam­melt hat und nicht sofort alles ver­ar­bei­tet, sollte sei­nen Vor­rat unbe­dingt feucht lagern.

Als Lager eig­net sich ein Was­ser­bad oder eine Erd­grube, die min­des­tens 80 cm tief ist, damit der Stein kei­nem Frost aus­ge­setzt wird. Ebenso wie große Hitze scha­det das der Steinqualität.

Feu­er­stein gibt es in vie­len Far­ben. Lagert der Feu­er­stein z.B. im Moor, ist er von Eisen­oxid (Rost) oder Humus (sehr frucht­ba­rer Boden) umge­ben, kann er sich röt­lich-braun verfärben.

Um die Qua­li­tät eines Feu­er­steins zu tes­ten, muss man nur mit einem ande­ren Stein auf ihn klop­fen. Klingt er dumpf, so kann er nur als Pro­be­stück oder zum Feu­er­ma­chen ver­wen­det werden.

Klingt der Stein hell, wie Glas oder Metall, so eig­net er sich her­vor­ra­gend zur Weiterverarbeitung.

Bevor ihr den ers­ten Schlag macht, soll­tet ihr euch unbe­dingt vor Split­tern schüt­zen. Hand­schuhe und Schutz­brille sowie ein dickes Tuch oder Stück Leder hel­fen euch dabei.

Mit einem geziel­ten Schlag auf eine Kante könnt ihr tes­ten, ob ihr schöne Abschläge aus dem Stein her­stel­len könnt.

Vor­sicht : Ein frisch geschla­ge­ner Feu­er­stein­split­ter ist mes­ser­scharf. Gebt Acht, dass ihr keine Split­ter her­um­lie­gen lasst.

Viel Spaß beim Sam­meln wün­schen Archie und das Museumsteam !

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