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PODCAST – Hören Sie schon mal rein – diese Seite befindet sich für Sie im Aufbau !

Wir möchten Sie einladen,

vir­tu­ell auf Ent­de­ckungs­reise zu gehen, die­sen Pod­cast und wei­tere Filme zu nut­zen. Denn :  Alle Erkennt­nisse kön­nen wir nicht auf unse­ren 1.000 Qua­drat­me­tern im Museum prä­sen­tie­ren. Die The­men sind so viel­schich­tig und detail­liert. Des­halb möch­ten wir auf diese Art unser Wis­sen mit Ihnen teilen.“
Seien Sie will­kom­men , mit unse­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen das Museum und span­nende The­men der Archäo­lo­gie zu erkunden !

Herz­lich Willkommen !
Ent­de­ckun­gen im Museum für Ur- und Früh­ge­schichte Thüringens
Gra­bungs­ar­bei­ten in Boilstädt
Archäo­lo­gi­sche Grabung
Aus Kno­chen lernen…
Grab der Fürs­tin von Haßleben
Rekon­struk­tion des Alt­men­schen aus Weimar-Ehringsdorf
Bron­ze­zeit­li­cher Schmuck aus Schwarza
Fibeln aus dem Grab der Fürs­tin von Haßleben
Stein­zeit „begrei­fen“ – Kin­der ent­de­cken das Museum

Die Welt der Naturwissenschaft

Was bedeu­tet Archäo­me­trie ? Wie funk­tio­niert das ? Und was kann man im Labor ana­ly­sie­ren ? Dr. Oli­ver Mecking lädt Dich/Sie in sein Labor ein und erzählt in die­sem Pod­cast, was er aus kleins­ten Teil­chen ana­ly­sie­ren kann. Außer­dem : Was erzäh­len uns die Bruch­glas­stü­cke von Arm­rei­fen über kel­ti­sche Kul­tur ? Und :  Was haben die Funde in Süd­thü­rin­gen damit zu tun ? Wer mehr dar­über erfah­ren will – klickt hier

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Glas­per­len­frag
Restau­rie­rungs­werk­statt

Dr. Oliver Mecking

Der Lei­ter des Archäo­me­trie­la­bors stu­dierte an der Uni­ver­si­tät Kiel die exo­ti­sche Fächer­kom­bi­na­tion Che­mie / Ur- und Früh­ge­schichte. Seit 20 Jah­ren ist er ers­ter Ansprech­part­ner im Lan­des­amt, wenn es um die Ana­lyse archäo­lo­gi­schen Mate­ri­als geht. Mit sei­ner und mit Hilfe der immer genaue­ren Tech­nik konn­ten schon viele archäo­lo­gi­sche Rät­sel gelöst werden.

Wie funktioniert die komplizierte Labortechnik ?

Wie schafft es ein Laser, kleinste Men­gen von Glas zu ent­neh­men, um damit Bestand­teile ana­ly­sie­ren zu kön­nen ?  Was haben – bild­lich gespro­chen – win­zige Men­gen (so groß wie zwei Zucker­kris­talle) mit einer Bade­wanne zu tun ?  Neu­gie­rig gewor­den ? Dann kli­cken Sie hier.
Eine Emp­feh­lung für Fach­leute und jene, die es wer­den wollen !

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Glas­per­len­frag
Restau­rie­rungs­werk­statt

Anthropologie

Wie gelingt es uns, mehr über unsere Vor­fah­ren zu ent­schlüs­seln ? Woher kamen sie ? Wie sahen sie aus ? Wenn Archäo­lo­gen bei Gra­bun­gen Kno­chen ent­de­cken und vor­sich­tig aus­gra­ben, so inter­es­siert sie jedes Detail. Die kleins­ten Gegen­stände kön­nen Hin­weise auf eine Zeit, eine Her­kunft oder sogar auf eine Todes­ur­sa­che lie­fern. Wie sieht zum Bei­spiel ein Schä­del aus ? Gibt es Spu­ren von Ver­let­zun­gen ? Was erzäh­len uns die Funde ? Genau hier beginnt die Arbeit von Dr. Jan Novaček, der seit 20 Jah­ren als Anthro­po­loge Erfah­rung gesam­melt hat und sagt : „Wir kön­nen bis heute bis hin zur Größe eines Men­schen, zur Augen- und Haar­farbe so viel bestim­men. An man­chen Stel­len kön­nen wir dadurch Stadt­ge­schichte ver­voll­stän­di­gen, indem wir mehr her­aus­fin­den über jene Men­schen, denen diese Kno­chen­ge­hör­ten.

Tre­pan­a­tion – ope­riert wurde schon in der Steinzeit
Der „Pati­ent“ im CT

Dr. Jan Nováček

Seit 2016 ist der gebür­tige Tsche­che als Anthro­po­loge und Ana­tom für die anthro­po­lo­gi­sche For­schung am Lan­des­amt für Denk­mal­pflege und Archäo­lo­gie zustän­dig. Sein Anthro­po­lo­gie­stu­dium absol­vierte er an der Masa­ryk Uni­ver­si­tät Brno (Tsche­chi­sche Repu­blik) und pro­mo­vierte dann in Hil­des­heim am Insti­tut für Bio­lo­gie und Che­mie. Seit 2008 ist er u.a. Dozent für Ana­to­mie am Zen­trum Ana­to­mie der Uni­ver­si­täts­me­di­zin Göt­tin­gen. Als seine Spe­zi­al­ge­biete bezeich­net der phy­si­sche Anthro­po­loge und Ana­tom die Paläo­pa­tho­lo­gie, die Lei­chen­brand­un­ter­su­chung sowie mikro­sko­pi­sche Untersuchungsmethoden.

Arbeitsalltag eines Anthropologen

Anthro­po­lo­gie ist die Wis­sen­schaft vom Men­schen. Woher weiß eine Anthro­po­loge, dass Men­schen einst blonde Haare, blaue Augen oder viel­leicht eine Ver­let­zung am lin­ken Ohr hat­ten ? Was kön­nen wir heute über unsere Vor­fah­ren ermit­teln, wenn wir Kno­chen­funde ana­ly­sie­ren ? „Viel“ sagt der Anthro­po­loge Dr. Jan Novaček – er berich­tet aus dem Arbeits­all­tag eines Anthropologen…

Tre­pan­a­tion – ope­riert wurde schon in der Steinzeit
Mar­kie­run­gen der Ver­än­de­run­gen an einem Ske­lett (Teich­platz Weimar)

So könnte er ausgesehen haben -
der „Herr von Boilstädt“

Es war im Jahr 2013 als Archäo­lo­gen einen gan­zen Block – eine Grab­stätte – aus der Erde hol­ten. Was wir damals sahen und spä­ter ana­ly­sier­ten, über­traf alle unsere Erwar­tun­gen. Heute ist der Mero­win­ger eines unse­rer beson­de­ren Aus­stel­lungs­stü­cke und erzählt seine Geschichte… Selbst seine gene­ti­schen Leit­li­nien (müt­ter­li­cher- und väter­li­cher­seits) konn­ten wir nach­wei­sen. Auch sein Gesicht kön­nen wir uns vor­stel­len und haben es aus Sili­kon rekon­stru­ie­ren las­sen. Viel­leicht haben Sie den Fund des Mero­win­gers in unse­rem Museum schon bewun­dert. Anhand eines scans und mit Hilfe eines 3D-Dru­ckers haben wir die Figur nach­ge­bil­det. Der früh­mit­tel­al­ter­li­che Krie­ger könnte also so aus­ge­se­hen haben.
Mehr über ihn und warum selbst eine Öllampe aus Kon­stan­ti­no­pel, eine Gold­münze aus dem heu­ti­gen Spa­nien wich­tige Hin­weise sein kön­nen, erzählt Ihnen Dr. Jan Novaček hier…

Plas­ti­sche Gesichts­re­kon­struk­tion, erstellt durch K. Schee­len (Foto : H. Arnold, TLDA, Weimar)
Por­trait Variate 1
Por­trait Vari­ante 2
Por­trait Vari­ante 3
Por­trait Vari­ante 4
Byzan­ti­sche Öllampe aus dem Grab des „Herrn von Boilstädt“
Die Gold­münze (sog. Tre­mis­sis) lag als „Cha­rons­pfen­nig“ im Mund­raum des Toten (Foto : H. Arnold, TLDA, Weimar)

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