skip to Main Content
Mrz
24
Di
Abendvortrag – Vom Vesuv verschüttet und eben wiederentdeckt. @ Museum Für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Mrz 24 um 19:30
Abendvortrag – Vom Vesuv verschüttet und eben wiederentdeckt. @ Museum Für Ur- und Frühgeschichte Thüringens

Das Hin­ter­land von Pom­peji im Lichte neuer land­schafts­ar­chäo­lo­gi­scher For­schun­gen

Pom­peji und die Vesuvstädte sind seit mehr als 270 Jah­ren aus­ge­gra­ben und kön­nen heute als gut erforscht gel­ten. Aber was wis­sen wir über das Hin­ter­land zur Blü­te­zeit Pom­pe­jis ? Wie war die Land­schaft geo­gra­fisch geglie­dert, wel­che Umwelt­be­din­gun­gen präg­ten sie, wel­che natür­li­chen Res­sour­cen waren ver­füg­bar ? Wie nahm der Mensch das Land in sei­nen Besitz, wie kul­ti­vierte er es, wo und wie lebte er auf dem Land ?

Erstaun­li­cher­weise hat Pom­pe­jis Hin­ter­land in der For­schung bis­her kaum Beach­tung gefun­den. Dr. Flo­rian Sei­ler stellt in sei­nem Vor­trag aus­ge­wählte Bei­spiele aus den inter­dis­zi­pli­nä­ren Unter­su­chun­gen des Deut­schen Archäo­lo­gi­schen Insti­tuts vor und zeigt, wel­che geo­ar­chäo­lo­gi­schen Metho­den ange­wen­det wur­den, die unter hohen vul­ka­ni­schen Abla­ge­run­gen ver­sun­kene antike Kul­tur­land­schaft von Sied­lungs­spu­ren bis zu Umwelt­phä­no­me­nen zu rekon­stru­ie­ren. Erst mit der Erfor­schung des gesam­ten Sied­lungs­rau­mes wird deut­lich, in wel­chen engen Wech­sel­be­zie­hun­gen Stadt und Land stan­den.

Apr
21
Di
Abendvortrag – Aktuelle Forschungen zur Domestikation des Pferdes @ Museum Für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Apr 21 um 19:30

Das Pferd ist ein kul­tur­ge­schicht­lich bedeu­ten­des Haus­tier. Seine Ver­füg­bar­keit revo­lu­tio­nierte den Per­so­nen- und Waren­ver­kehr in der Alten Welt und führte zu nach­hal­ti­gen Neue­run­gen in der Kriegs­füh­rung. Nach aktu­el­len archäo­zoo­lo­gi­schen und gene­ti­schen Unter­su­chun­gen sind Haus­pferde erst­ma­lig in der zwei­ten Hälfte  des  4. Jahr­tau­sends v. Chr. nach­weis­bar – in den nach­fol­gen­den Zei­ten haben sie durch selek­tive Züch­tung starke Ver­än­de­run­gen erfah­ren. Das betrifft u. a. gene­ti­sche Merk­mals­kom­plexe wie Fell­fär­bung, Kör­per­größe, Kon­sti­tu­tion, dane­ben aber auch phy­sio­lo­gi­sche Eigen­schaf­ten wie Geschwin­dig­keit und Aus­dauer sowie die Gang­ar­ten.

In sei­nem Vor­trag stellt Prof. Dr. Nor­bert Ben­ecke die Ergeb­nisse sei­ner inten­si­ven archäo­zoo­lo­gi­schen For­schung zum Thema beim Deut­schen Archäo­lo­gi­schen Insti­tut in Ber­lin vor, die auf moderns­ter Gene­tik fußen.

×Close search
Suche