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Vernissage – Wie das Bauhaus nach Weimar kam

Wann:
17. August 2018 um 17:00 – 20:00
2018-08-17T17:00:00+02:00
2018-08-17T20:00:00+02:00
Wo:
Dorfner Werkstatt (Beginn der Führung)
Erfurter Str. 8
99423 Weimar
Deutschland
Preis:
Kostenlos
Kontakt:

Ein Archiv von Hitze und Kälte – Eine Ausstellung an drei Orten (Veranstaltung des Kunstfestes Weimar)

Ver­nis­sage und Kura­to­ren­füh­rung zu den Aus­stel­lungs­or­ten
Ehe­ma­lige Dorf­ner-Werk­statt, Museum für Ur- und Früh­ge­schichte Thü­rin­gens und ACC Gale­rie Wei­mar

Start an der ehem. Dorf­ner-Werk­statt

Im Vor­feld des 100. Jubi­lä­ums des Bau­hau­ses eröff­net das Kunst­fest ein Archiv – eine Wun­der­kam­mer der Rari­tä­ten und Kurio­si­tä­ten. Archäo­lo­gi­sche Fund­stü­cke aus der nahen und fer­nen Ver­gan­gen­heit, Objekte, Doku­mente und Kunst­werke zeich­nen nach, wie das Bau­haus in einem Balan­ce­akt in poli­tisch und wirt­schaft­lich insta­bi­len Zei­ten der Wei­ma­rer Repu­blik gegrün­det wurde und ver­suchte, sich zu behaup­ten. Anhand einer Fülle von Mate­ria­lien wird auf­ge­zeigt, wie es zu einer Schule wurde, in der die junge Wei­ma­rer Demo­kra­tie das gesell­schaft­li­che und ästhe­ti­sche Gleich­ge­wicht übte. Per­sön­li­che Briefe, kos­mi­sche Raum­be­rech­nun­gen, Zei­tungs­schnip­sel, Wet­ter­pro­gno­sen, Gleich­ge­wichts­übun­gen, obskure Modelle, fast ver­gilbte Noti­zen auf Ser­vi­et­ten, licht­scheue Foto­gra­fien und vie­les mehr laden zu einem Spa­zier­gang durch Räume und Zei­ten ein, in denen das Bau­haus immer wie­der neu gegrün­det wird und sich selbst neu erfin­det.

Die ehe­ma­lige Werk­statt des Bau­haus-Künst­lers und Buch­bin­ders Otto Dorf­ner an der Erfur­ter Straße bil­det das Zen­trum des »Archivs von Hitze und Kälte«, ein Ort, der zum Stö­bern in Doku­men­ten und Archi­va­lien ein­lädt. Das Museum für Ur- und Früh­ge­schichte Thü­rin­gens wird zum Bau­haus-Ort erklärt, an dem zeit­ge­nös­si­sche Kunst in einen Dia­log mit den archäo­lo­gi­schen Fund­stü­cken aus längst ver­gan­ge­nen Epo­chen der Mensch­heits­ge­schichte tritt. Die ACC Gale­rie Wei­mar schließ­lich wird zum Schau­platz einer Spu­ren­su­che, wie außer­halb Deutsch­lands auf die Grün­dung des Bau­hau­ses reagiert wurde.

Die Aus­stel­lungs­orte kön­nen unab­hän­gig von­ein­an­der und in belie­bi­ger Rei­hen­folge besucht wer­den. Das Kom­bi­ti­cket, das den Besuch aller drei Orte ermög­licht, ist wäh­rend des gesam­ten Fes­ti­val­zeit­raums gül­tig.

Zur Aus­stel­lung erscheint eine Publi­ka­tion, die an den Aus­stel­lungs­or­ten und am Fes­ti­val­zen­trum kos­ten­frei erhält­lich ist.

Kura­tion
Janek Mül­ler, Niklas Hoff­mann-Wal­beck

Pro­duk­tion
Kunst­fest Wei­mar

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